Stimmen aus der Bevölkerung!

Berggebiete schädigen?

«Ich bin Bergbauer. Mein Betrieb und meine Weiden liegen hoch oben. Dort habe ich leider keine Tramhaltestelle vor der Tür. Deshalb bin ich auf meinen VW-Bus und meine Traktoren angewiesen, weil ich jeden Tag, bei jedem Wetter meinen Hof und meine Weiden anfahren können muss.

Wird das Benzin nochmals um 12 Rappen pro Liter teurer, kostet uns dies zusätzlich 924 Franken pro Jahr. Mein älteres Wohnhaus braucht zudem viel Heizöl. Kommt das neue CO2-Gesetz, muss ich hier auch nochmals 450 Franken mehr zahlen.

Das können wir uns kaum leisten! Ferien sind dann wohl kaum mehr drin. Schon gar nicht Fliegen, da muss ich für meine 8-köpfige Familie wegen dem neuen Gesetz auch noch 8-mal eine CO2-Flugabgabe zahlen, also zwischen 250 und 1’000 Franken mehr!

Welche normal verdienende Familie soll sich diese Zusatzkosten leisten können? »

Gewerbe ruinieren?

«Immer mehr Abgaben, Gebühren, Vorschriften und Bürokratie – das Schweizer Gewerbe wird von Jahr zu Jahr mehr und mehr drangsaliert. Zudem hat die Corona-Krise vielen KMU-Betrieben massiv geschadet! Und jetzt sollen wir auch noch Tausende von Franken mehr für Benzin und Heizöl zahlen!

Meinem Metallbaubetrieb würde das neue CO2-Gesetz allein für den Treibstoff für meine Fahrzeuge jährlich rund 3’000 Franken Mehrkosten verursachen.

Diese neue Mehrbelastung ist einfach zu viel. Das können wir uns nicht auch noch leisten! »

Büezer ruinieren?

«Ich bin mit Leib und Seele Hufschmied. Für meine Arbeit bin ich viel unterwegs und daher auf das Auto angewiesen.

Mit dem neuen CO2-Gesetz kämen rund 1’500 Franken Treibstoff-Mehrkosten auf mich zu. Für meine Arbeit mit dem heissen Eisen benötige ich Gas und Kohle, für die Heizung meines Wohnhauses und Gewerbes bin ich auf Heizöl angewiesen, erneuerbare Energie liegt in meinem Job leider nicht drin. Die höhere CO2-Abgabe würde mich noch einmal rund 700 Franken zusätzlich kosten. Und zuletzt fliege ich ein bis zwei Mal pro Jahr für eine Weiterbildung ins Ausland – auch das soll teurer werden, wenn es nach dem neuen CO2-Gesetz geht.

Mich erwarten also gegen 2’500 Franken Mehrkosten pro Jahr, die ich in meinem Beruf einfach nicht vermeiden kann. Das ist unfair! »

Landwirtschaft zerstören?

«Die Schweizer Bevölkerung möchte frisches, gesundes Gemüse aus lokaler Produktion. Damit wir diesen Wunsch erfüllen können, brauchen wir gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Mit dem neuen CO2-Gesetz werden diese aber zerstört, denn es werden uns immense Mehrkosten aufgelastet!

Für meinen kleinen Gemüsebetrieb würde das neue CO2-Gesetz allein für den Treibstoff meiner Fahrzeuge jährlich 4’560 Franken Mehrkosten verursachen. Dazu kommen dann noch die Zusatz­kosten der Lieferanten. Und: Grössere Betriebe haben natürlich entsprechend höhere Kosten!

Diese neue Mehrbelastung ist einfach zu viel. Das können wir jetzt nicht auch noch zahlen! »

Gewerbe drangsalieren?

«Wir sind ein familiengeführtes Bauunternehmen. Der Umweltschutz ist uns wichtig. Aber alles muss mit Augenmass geschehen, damit wir auch weiterhin zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten und weiterhin Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen können.

Das neue CO2-Gesetz ist weder sinnvoll noch hilfreich, denn es belastet unser Gewerbe massiv mit Mehrkosten. Unser Bauunternehmen zum Beispiel allein mit 30’000–50’000 Franken Mehrkosten nur beim Benzin.

Dazu kommen Kostensteigerungen beim Material wie bei der Backsteinproduktion oder beim Dämmmaterial von 5–10% sowie Mehrkosten bei den Zulieferern.

Das können wir uns in der jetzigen Zeit, in der viele KMUs noch unter dem Lockdown leiden, einfach nicht auch noch leisten! »

Gewerbe ruinieren?

«Ich bin in einer energieintensiven Branche tätig. Für meinen Betrieb benötige ich jedes Jahr rund 18’000 Liter Treibstoff. Und für die Beheizung meiner Garagenräumlichkeiten nochmals rund 12’000 Liter Heizöl. Die zusätzlichen Steuern und Abgaben im CO2-Gesetz würden mich pro Jahr knapp 5’800 Franken kosten. Dieses Geld müsste ich irgendwo einsparen oder die Kosten an meine Kunden weiterverrechnen.

Dazu kommt, dass ich die grossen Flächen und hohen Räume in meiner Garage aus technischen Gründen leider nicht mit erneu­erbarer Energie heizen kann, sondern auf Heizöl angewiesen bin. Mit dem neuen CO2-Gesetz sollen Öl- und Gasheizungen aber verboten werden.

Wie ich diesen technischen und finanziellen Aufwand stemmen sollte, weiss ich nicht! »

Gastronomie plattmachen?

«Die Coronakrise hat dem Gastgewerbe, der Hotellerie und vielen anderen Gewerbebereichen massiv geschadet!

Und jetzt sollen unsere Fixkosten durch das CO2-Gesetz noch künstlich erhöht werden: Diesel, Heizöl und Gas zum Kochen würden sich für mich um über 2’000 Franken pro Jahr verteuern!

In der jetzigen Situation ist aber jeder Rappen Mehrkosten einer zu viel. Dieses CO2-Gesetz können wir uns beim besten Willen nicht leisten! »

Junge Leute ruinieren?

«Wir Jungen wollen die Welt erkunden, neue Freundschaften schliessen und andere Länder kennenlernen.

Mit dem neuen CO2-Gesetz wird das für viele von uns, die nur ein kleines Budget zur Verfügung haben, nahe zu verunmöglicht. Denn mit dem neuen CO2-Gesetz wird auf jedem Flug eine neue Steuer von bis zu 120 Franken verlangt.

Fliegen wird damit nur etwas für Reiche! Das geht gar nicht! »

Mobilität einschränken?

«Ich habe viele Freunde in der Schweiz und in der ganzen Welt, die ich gerne treffe – das mit dem Zug, dem Auto oder, wenn sie weiter weg leben, auch mit dem Flugzeug. Wenn jetzt wegen dem CO2-Gesetz das Benzin oder auch die Flugtickets massiv teurer werden, muss ich mir zweimal überlegen, ob ich diese Kontakte noch aufrechterhalten kann. Wir Jungen sind wegen der Corona-Krise sowieso bereits extrem eingeschränkt in unseren sozialen Kontakten. Das letzte, was wir jetzt noch gebrauchen können, sind massiv höhere Steuern auf unserer Mobilität.

Darum: Stimmt auch ihr am 13. Juni Nein zum missratenen CO2-Gesetz, weil es teuer, nutzlos und ungerecht ist. »

Rentner belasten?

«Mein Name ist Eugen Hunziker, ich bin 72 Jahre alt und wohne zusammen mit meiner Frau in Oetwil am schönen Zürichsee. Unser Einfamilienhaus ist 23 Jahre alt und wir heizen mit einer Ölheizung. Wenn aber das neue CO2-Gesetz kommt, dann verdoppelt sich die Abgabe auf Heizöl. Wir Rentner haben das Leben lang gearbeitet und sollen jetzt zur Kasse gebeten werden? Bei vielen anderen Haushalten müsste auch eine erneuerbare Heizung eingebaut und das Haus für viel teures Geld saniert werden. Das würde ca. 50ʼ000 bis 80ʼ000 Tausend Franken kosten. Für ältere Leute ist das CO2-Gesetz deshalb eine Katastrophe.

Nicht jeder kann sich solche Luxussanierungen leisten. Darum sage ich Nein zu diesem CO2-Gesetz. Es ist teuer, nutzlos und ungerecht. »

Mieten verteuern?

«Ich bin Valery Forster, ich bin Sek-Lehrerin und wohne in Küsnacht. Ich bin beruflich aufs Auto angewiesen. Mit dem ÖV hätte ich deutlich länger bis an meinen Arbeitsort. Ich wohne als Mieterin in einem Haus aus den 70er-Jahren, das mit einer Ölheizung ausgestattet ist. Jetzt sollen wegen des missratenen CO2-Gesetzes Benzin und Heizöl teurer werden. Das würde mein Haushaltsbudget empfindlich belasten und wenn ich mit meinen Kindern in die Ferien fliegen will, wird es gleich nochmals teurer. Wissen Sie, ich bin genau, was man als «Mittelstand» bezeichnen würde. Ich muss aufs Geld schauen und kann mir nicht ständig höhere Steuern und Abgaben leisten.

Vor allem, weil ich ja heute schon mehr als genug gegen den Klimawandel mache. Darum sage ich Nein zu diesem ungerechten und unnötigen Gesetz. »

Pensionierte abzocken?

«Mein Name ist Willy Rötheli, ich bin 76 Jahre alt, pensioniert und wohne mit meiner Frau in Hägendorf. Unser Einfamilienhaus ist 42-jährig und wir haben es so gut wie möglich saniert. Die Ölheizung im Keller hält noch ein paar Jahre. Aber mit dem neuen CO2-Gesetz darf ich sie nicht mehr ersetzen und muss stattdessen eine Wärmepumpe installieren. Diese ist mindestens doppelt, wenn nicht dreimal so teuer! Ich weiss nicht, woher ich das Geld für diese Investition nehmen soll. Die Bank gibt mir jedenfalls keinen Kredit mehr. Dazu kommt noch die höhere CO2-Abgabe: Wir brauchen 2000 Liter Heizöl pro Jahr.

Das macht 600 Franken mehr aus – jedes Jahr. Ich habe das Leben lang gearbeitet und ich verstehe nicht, weshalb ich jetzt im Alter noch abgezockt und bevor­mundet werden soll. Darum sage ich Nein zu diesem CO2-Gesetz. Es ist teuer, nutzlos und ungerecht. »

Schülern das Geld aus der Tasche ziehen?

«Ich bin 19 Jahre alt und freue mich riesig darauf, bald die Autoprüfung zu machen. Das CO2-Gesetz will das Benzin um 12 Rappen pro Liter verteuern. Das klingt vielleicht nicht nach viel, ist für mich als Schüler aber eine grosse Belastung. Das nur wegen einem Gesetz, das am Klimawandel rein gar nichts ändern wird?

Ich stimme mit Nein zum CO2-Gesetz. »